ADHS-Testung für Erwachsene in Frankfurt am Main

ADHS-Testung & Diagnostik für Erwachsene in Frankfurt

Haben Sie den Verdacht, dass ADHS Ihren Alltag beeinflusst? Eine fundierte Diagnostik schafft Klarheit – und ist oft der erste wichtige Schritt zu mehr Verständnis für sich selbst und zu gezielter Unterstützung. In meiner Praxis in Frankfurt am Main biete ich eine strukturierte ADHS-Diagnostik für Erwachsene an, die Ihre Beschwerden sorgfältig einordnet und von anderen möglichen Ursachen abgrenzt.

Typische Anzeichen einer ADHS bei Erwachsenen

Viele Erwachsene fragen sich, ob wiederkehrende Schwierigkeiten im Alltag mit einer ADHS zusammenhängen könnten. Die folgenden Anzeichen kommen bei ADHS häufig vor – sie können jedoch auch andere Ursachen haben und ersetzen keine Diagnose:

Solche Muster bestehen bei einer ADHS meist schon seit Kindheit oder Jugend und zeigen sich in mehreren Lebensbereichen. Ob tatsächlich eine ADHS vorliegt, lässt sich nicht über einen Selbsttest, sondern nur durch eine fundierte Diagnostik klären. Ein sinnvoller erster Schritt ist die rund 50-minütige Ersteinschätzung, in der wir gemeinsam einordnen, ob eine vollständige Diagnostik für Sie infrage kommt.

Für wen ist eine ADHS-Testung sinnvoll?

Eine Testung ist sinnvoll, wenn Sie sich seit Längerem in vielen Lebensbereichen ausgebremst fühlen: anhaltende Konzentrations- und Organisationsprobleme, innere Unruhe, Impulsivität, Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten, Aufgaben zu beginnen und abzuschließen. Häufig bestehen solche Muster bereits seit der Kindheit oder Jugend. Eine fundierte Diagnostik hilft zu klären, ob tatsächlich eine ADHS vorliegt oder ob die Beschwerden andere Ursachen haben – und bildet die Grundlage für passende nächste Schritte.

Wie läuft die Testung ab?

Die ADHS-Diagnostik besteht aus drei Terminen und folgt einem strukturierten, aber persönlichen Ablauf. Am Anfang steht eine Ersteinschätzung von rund 50 Minuten, in der wir gemeinsam klären, ob eine vollständige Diagnostik für Sie sinnvoll ist.

1. Sitzung – Erstgespräch & Anamnese

Im ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Geschichte. Wir besprechen Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre Biografie und welche Bereiche Ihres Lebens Sie als besonders herausfordernd erleben. Dabei betrachten wir, wie lange die Schwierigkeiten schon bestehen und wie stark sie Beruf, Alltag und Beziehungen beeinflussen.

2. Sitzung – Testdiagnostik

In der zweiten Sitzung kommen standardisierte Fragebögen sowie ein diagnostisches Interview zum Einsatz. Ergänzend werden die Grundschulzeugnisse gesichtet, da frühe Hinweise auf ADHS oft bereits dort erkennbar sind. Erfasst werden unter anderem Aufmerksamkeit und Konzentration, Impulsivität und Unruhe, Organisation im Alltag sowie die Frage, ob die Symptome bereits in Kindheit und Jugend vorhanden waren. Ein wichtiger Teil der Diagnostik ist die Abgrenzung zu anderen Ursachen wie etwa depressiven oder Angststörungen, die ähnliche Beschwerden hervorrufen können.

3. Sitzung – Auswertung & Befundbesprechung

Im abschließenden Gespräch erhalten Sie eine ausführliche Rückmeldung zu den Ergebnissen. Wir besprechen gemeinsam, was der Befund für Sie bedeutet und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten – etwa eine Psychotherapie, eine medikamentöse Behandlung über einen Facharzt oder konkrete Strategien für den Alltag.

Kosten

Die ADHS-Diagnostik kann sowohl über die gesetzlichen Krankenkassen als auch über private Krankenversicherungen abgerechnet werden. Für gesetzlich Versicherte steht dafür ein begrenztes Kontingent an Terminen zur Verfügung. Ist dieses ausgeschöpft, ist die Diagnostik nur noch auf Selbstzahlerbasis möglich.

Als Selbstzahlerleistung wird die Diagnostik nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) abgerechnet: Die Ersteinschätzung (ca. 50 Minuten) kostet 134,06 €, die Diagnostik inklusive Ersteinschätzung rund 601,27 €. Private Krankenversicherungen und die Beihilfe erstatten die Diagnostik häufig vollständig; den Umfang klären Sie am besten vorab mit Ihrer Versicherung. Sprechen Sie mich bei Fragen zur Abrechnung gerne direkt an.

Praxis in Frankfurt – Anfahrt und Einzugsgebiet

Die Praxis liegt in der Rappstraße 7-9 in Frankfurt am Main, zentral gelegen und sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar. Zur ADHS-Diagnostik kommen Erwachsene aus Frankfurt selbst ebenso wie aus dem umliegenden Rhein-Main-Gebiet – etwa aus Offenbach, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Bad Vilbel, Maintal und Hanau sowie aus Bad Homburg, Oberursel, Kronberg, Königstein, Eschborn, Kelkheim und Hofheim. Da die Diagnostik nur wenige Termine umfasst, lässt sich auch die Anfahrt aus dem Umland gut planen. Welche Zeiten aktuell frei sind, sehen Sie direkt in der Online-Terminbuchung.

Häufige Fragen zur ADHS-Testung

Wie viele Termine umfasst die ADHS-Diagnostik?

Die Diagnostik umfasst drei Termine: das Erstgespräch mit Anamnese, die Testdiagnostik mit Fragebögen und diagnostischem Interview sowie die abschließende Auswertung und Befundbesprechung. Davor steht eine rund 50-minütige Ersteinschätzung, in der wir klären, ob eine vollständige Diagnostik für Sie sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen ADHS-Diagnostik und Therapie?

Die Diagnostik klärt, ob eine ADHS vorliegt, und grenzt Ihre Beschwerden von anderen möglichen Ursachen ab. Sie ist zeitlich begrenzt und endet mit einem Befund. Eine Therapie setzt danach an und behandelt die Beschwerden über einen längeren Zeitraum. Die Diagnostik ist also die Grundlage, auf der eine passende Behandlung erst aufbauen kann.

Ab welchem Alter ist die ADHS-Testung möglich?

Die Diagnostik in meiner Praxis richtet sich an Erwachsene. Auch wenn erste Anzeichen oft schon in Kindheit oder Jugend liegen, lässt sich ADHS in jedem Erwachsenenalter abklären, dafür ist es nie zu spät. Für die Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen wenden Sie sich bitte an eine darauf spezialisierte Praxis.

Was passiert, wenn sich beim Erstgespräch herausstellt, dass keine weitere Diagnostik nötig ist?

Genau diese Klärung ist der Sinn der Ersteinschätzung. Zeigt sich dabei, dass eine vollständige ADHS-Diagnostik für Sie nicht nötig oder nicht sinnvoll ist, endet der Prozess an dieser Stelle. Abgerechnet wird dann nur die Ersteinschätzung, und wir besprechen, welche anderen Schritte für Sie hilfreich sein können.

Was sollte ich zur Diagnostik mitbringen?

Hilfreich sind vor allem Ihre Grundschulzeugnisse, da sich frühe Hinweise auf ADHS oft schon dort zeigen. Ebenfalls nützlich sind Unterlagen zu früheren Diagnosen oder Behandlungen, sofern vorhanden. Alles Weitere besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.

Wie lange dauert es bis zum Befund?

Die Ergebnisse besprechen wir ausführlich und persönlich im dritten Termin, der Auswertung und Befundbesprechung. Dort ordnen wir gemeinsam ein, was der Befund für Sie bedeutet und welche nächsten Schritte sinnvoll sein können. Wenn Sie zusätzlich einen schriftlichen Befundbericht benötigen, etwa für eine Weiterbehandlung, sprechen Sie mich gerne darauf an.

Kann nach der Diagnostik direkt eine Behandlung oder Medikation folgen?

Nach der Diagnostik besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Das kann eine Psychotherapie, konkrete Strategien für den Alltag oder eine medikamentöse Behandlung sein. Medikamente werden über eine Fachärztin oder einen Facharzt verordnet, da dies nicht in den Bereich der psychologischen Psychotherapie fällt. Der Befund bildet dafür eine fundierte Grundlage.

Ist der Befund gegenüber Arbeitgeber oder Ämtern verwertbar?

Ob und wie der Befund gegenüber Dritten wie Arbeitgebern oder Ämtern verwendet werden kann, hängt vom Einzelfall und den jeweiligen Anforderungen ab. Wenn Sie den Befund für einen bestimmten Zweck benötigen, sprechen Sie mich am besten schon vor der Diagnostik an, damit wir das passend berücksichtigen können.

Was kostet die ADHS-Testung?

Als Selbstzahlerleistung wird die Diagnostik nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) abgerechnet: Die Ersteinschätzung von rund 50 Minuten kostet 134,06 €, die Diagnostik inklusive Ersteinschätzung rund 601,27 €.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten der ADHS-Diagnostik?

Die Diagnostik kann sowohl über die gesetzlichen Krankenkassen als auch über private Krankenversicherungen abgerechnet werden. Für gesetzlich Versicherte steht dafür ein begrenztes Kontingent an Terminen zur Verfügung; ist dieses ausgeschöpft, ist die Diagnostik nur noch auf Selbstzahlerbasis möglich. Private Krankenversicherungen und die Beihilfe erstatten die Diagnostik häufig vollständig, den Umfang klären Sie am besten vorab mit Ihrer Versicherung.

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Einen Termin für die Ersteinschätzung können Sie direkt über die Online-Terminbuchung auswählen. Dort sehen Sie die aktuell verfügbaren Zeiten und buchen die für Sie passende sofort.