Schematherapie in der Praxis für Psychotherapie Frankfurt

Schematherapie in Frankfurt

In unserer Praxis in Frankfurt am Main wird die Schematherapie immer dann eingesetzt, wenn sich im Leben immer wieder ähnliche Muster abspielen – in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit sich selbst. Die Schematherapie erweitert die kognitive Verhaltenstherapie um emotionsfokussierte Techniken und eignet sich besonders bei tief verankerten Persönlichkeitsmustern. Im Folgenden erfahren Sie, wie Schematherapie wirkt, wie eine Behandlung abläuft und wie Sie in Frankfurt einen Termin vereinbaren.

Was ist Schematherapie?

Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie, in der überdauernde Persönlichkeitsmuster, sogenannte „Schemata“, analysiert und verändert werden. Sie wurde von Jeffrey Young entwickelt und in vielen wissenschaftlichen Studien als wirksame Therapiemethode belegt. Sie ist sehr hilfreich in der Therapie, wenn Sie merken, dass Sie immer wieder an ähnliche Punkte in Ihrem Leben kommen, sich also ähnliche Muster abspielen, die Sie in Ihrem Alltag stören.

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens solche Schemata. Ein Schema entwickelt sich durch wiederholte Erfahrungen und frustrierte Grundbedürfnisse. Es zeigt sich durch wiederkehrende emotionale Reaktionsbereitschaften, ähnliche Denkmuster und Verhaltensweisen. Es entstehen neuronale Verknüpfungen (also ein Muster von Nervenzellen), die in bestimmten Situationen aktiviert werden können und zu ähnlichen emotionalen Reaktionen führen, die sie in der Ursprungssituation erlebt haben.

Diagnostik und biographische Analyse

Nach einer diagnostischen Einschätzung der zugrunde liegenden Schemata werden in der Therapie die biographischen Bezüge näher untersucht. Sie erhalten hierdurch ein tieferes Verständnis für die Entstehung eigener Schemata und können somit lernen, das Auftreten besser zu erkennen.

Emotionsfokussiertes Arbeiten

Es wird dann in der Therapie sehr nah an den mit den Schemata verknüpften Emotionen gearbeitet, die durch verschiedene Techniken in den Sitzungen aktiviert werden, um eine Veränderung zu ermöglichen. Ziel ist es also nicht nur über Gefühle zu sprechen, sondern diese auch in der Therapie zu spüren, um dann direkt dort ansetzen zu können und Veränderung zu ermöglichen.

Für wen eignet sich Schematherapie?

Schematherapie kann besonders hilfreich sein, wenn Beschwerden mit überdauernden Mustern zusammenhängen und eine reine Symptombehandlung zu kurz greift. Dazu zählen etwa wiederkehrende Schwierigkeiten in Beziehungen, ein anhaltend geringes Selbstwertgefühl, wiederkehrende depressive Phasen oder ausgeprägte, belastende Persönlichkeitsmuster. Ob die Schematherapie für Ihr Anliegen passt, klären wir gemeinsam zu Beginn der Behandlung.

Ablauf der Schematherapie in Frankfurt

Am Anfang steht eine diagnostische Einschätzung der zugrunde liegenden Schemata. Anschließend betrachten wir die biographischen Bezüge, damit Sie ein tieferes Verständnis für die Entstehung Ihrer Muster gewinnen und ihr Auftreten früher erkennen. Im weiteren Verlauf arbeiten wir emotionsfokussiert: Über Techniken wie Imaginations- oder Stuhlübungen werden die mit den Schemata verknüpften Gefühle in der Sitzung erlebbar, sodass Veränderung nicht nur gedanklich, sondern auch emotional möglich wird. Schritt für Schritt üben Sie neue Denk- und Verhaltensweisen ein und übertragen sie in Ihren Alltag.

Die Schematherapie wird häufig in Kombination mit anderen Therapieformen, wie der kognitiven Verhaltenstherapie, eingesetzt. Auch in der Gruppentherapie kommen schematherapeutische Elemente zum Einsatz.

Wenn Sie Fragen zu den Kosten haben oder einen Termin vereinbaren möchten, erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite.